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Pizunda – Pitsunda

Die erste Siedlung auf dem Kap Pizunda entstand im 4. Jahrhundert v. Chr. Spaeter wurde hier von den Griechen die Stadt Pitius gegruendet. Zur Wende vom 2. zum 1. Jahrhundert v. Chr. wurde die Stadt Teil des Koenigreichs Pontos. Seit dem Ende des 1. Jahrhunderts v. Chr. befand sich hier eine roemische Festung.
Im Jahr 780 war die Pitsunda Teil des Koenigreichs Abchasien, vom 14. bis zum 15. Jahrhundert befand sich hier die genuesische Handelskolonie Pizonda, weiter bis Ende des 18. Jahrhunderts war Pizunda unter osmanischer Herrschaft. Spaeter wurde Pizunda gemeinsam mit ganz Abchasien Teil Russlands und auch der Sowjetunion.
Waehrend der Sowjet-Aera hatte Pizunda den Status einer Siedlung staedtischen Typs und wurde ab 1960 eines der beliebtesten Ferienorte in Abchasien, seit 2007 hat der Ort Stadtrecht.

 

 

Lohnenswert ist eine Wanderung durch das umliegende Waldmassiv mit seltenen Kiefernarten oder ein Ausflug zum See Inkit. Frueher war der See mit dem Schwarzen Meer verbunden und diente als Hafen der Stadt Pitius. Heute finden Sie am See entlang viele Cafes und Restaurants mit nationaler abchasischer Kueche, wo Sie eine gute Kueche erwarten koennen und dabei eine herrliche Aussicht auf den See erleben.

 

 

Sie duerfen es nicht versaeumen, die Kirche Pitsunda zu besichtigen, sie befindet sich im Westen der Stadt und ist ein einzigartiges Gebaeude aus dem 10. Jahrhundert. Die Kirche erinnert an eine mittelalterlichen Festung, mit ihrem halbkreisfoermigen Turm und zwei kleinen Tuermen an den Seiten, sie ist umgeben von einer massiven Befestigungsanlage, wovon heute noch viele Reste zu sehen sind. Im Inneren sind Fresken aus dem 15. Jahrhundert zu bestaunen. Heute wird die Kirche noch fuer Veranstaltungen genutzt, die zur Zeit der Sowjetunion zweitgroesste Orgel garantiert ein grosses Musikerlebnis: besuchen Sie doch eines der regelmaessig stattfindenden Orgelkonzerte.

  

 

Das Meer vor Pitsunda gehoert zu den saubersten und klarsten im Schwarzen Meer und laedt ein zum Baden. An der Meerespromenade gibt es ebenfalls Restaurants und Cafes sowie eine Uferpromenade. 2 km vor der Kueste beginnt die Erholungszone, der Autoverkehr ist hier nicht zugelassen.